Vitamin K
Quellen
Grüne Gemüse, alle Kohlsorten, Sauerkraut, Milch und Milchprodukte, Fleisch, Eier, Getreide, Kartoffeln.
Bedarf
Eine angemessene tägliche Zufuhr liegt bei ca. 60 bis 80µ[mikro]g.
Funktion
Vitamin K spielt ist an der Bildung verschiedener Blutgerinnungsfaktoren, wie z. B. dem Prothrombin, beteiligt. Darüber hinaus ist Vitamin K auch für die Biosynthese von Proteinen im Plasma, in der Niere und im Knochen (Osteocalcin) verantwortlich.
Osteocalcin ist wahrscheinlich an der Kontrolle der Gewebsmineralisierung und des Skelettstoffwechsels beteiligt.
Mangel
Als Vitamin K-Mangel sind bisher nur die Störungen des Blutgerinnungssystems eindeutig charakterisiert. Die Folgen sind sichtbare und unsichtbare Blutungen in verschiedenen Organen wie Magen-Darm-Trakt, Haut und Schleimhaut, Gehirn, Leber und Nebenniere.
Präparate
Die Nahrungsergänzung CALCIVITASE® enthält neben Calcium und Vitamin D3 auch 20 µ[mikro]g Vitamin K (25 – 30 % der empf. Tagesdosis), welches die Biosynthese von Osteocalcin unterstützt.