Was ist ein Lymphödem?

Ein Lymphödem ist eine sicht- und tastbare Flüssigkeitsansammlung im Gewebe, die verschiedene Ursachen haben kann.

Primäres Lymphödem, mögliche Ursachen:
•    angeborenes Nichtvorhandensein von Lymphgefäßen
•    angeborene Unterentwicklung von Lymphgefäßen

Sekundäres Lymphödem, mögliche Ursachen:
•    Verletzung von Lymphgefäßen durch Entzündungen oder Tumoren
•    Verletzung oder Durchtrennung von Lymphgefäßen durch operative
      Eingriffe (z.B. Krebsoperationen) und /oder Strahlentherapie

Bei Vorhandensein eines Lymphödems kann nicht mehr ausreichend Flüssigkeit aus dem Gewebe über das Lymphgefäßsystem abtransportiert werden, wobei es zur Ansammlung von Flüssigkeit (=Ödem) und Abbauprodukten des Stoffwechsels im Gewebe kommt. Der Rückstau von Eiweißstoffen induziert eine zunehmende Verhärtung des Gewebes, wodurch sich die Abflusssituation weiter verschlechtert. Wird das Lymphödem nicht behandelt, können sich Infektionen leichter ausbreiten, es entwickeln sich chronische Entzündungen; es kommt zu Vernarbungsprozessen und Verhärtungen.

Wie sich ein Lymphödem behandeln lässt, erfahren Sie aus der Patienteninformation, die Sie beim Reglin Verlag bestellen können.