29.03.2011

Heuschnupfen? Zink kann Leiden lindern

Fellbach – Die Vögel zwitschern, die Bäume blühen – es ist Frühling! Doch nicht jeder kann sich uneingeschränkt über die warme Jahreszeit freuen. Denn etwa jeder zehnte Deutsche leidet unter Heuschnupfen. Juckende Augen und triefende Nasen verderben die ersten Besuche im Straßencafé. Dabei könnten viele Betroffene ihre Beschwerden deutlich lindern: Forscher machen einen Mangel am Spurenelement Zink für den Heuschnupfen mitverantwortlich.

Zink ist nach Eisen das zweitwichtigste Spurenelement. Es kann vom menschlichen Körper nicht gebildet werden, sondern muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Die Unterversorgung entsteht meist durch eine zinkarme und einseitige Ernährung. Fleisch, Geflügel, Milch, Eier und manche Hülsenfrüchte sind gute Zinklieferanten. Doch gerade Allergiker müssen diese Lebensmittel oft meiden. Die zunehmende Zahl der Vegetarier ist ebenfalls besonders betroffen.

Dabei hängen über 300 verschiedene Stoffwechselvorgänge im Körper von einer ausreichenden Zinkversorgung ab. Neben speziellen immunmodulierenden Eigenschaften zeigt Zink auch direkte antiallergische Effekte. Es stabilisiert die so genannten Mastzellen des Abwehrsystems und verhindert, dass dort entzündungsauslösende Botenstoffe ausgeschüttet werden.

Als ergänzende Heuschnupfen-Therapie hat sich Zink-Aspartat aus der Apotheke erwiesen. Durch die Kopplung an die körpereigene Aminosäure Asparaginsäure bzw. Aspartat wird das Spurenelement vom Organismus gut aufgenommen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Zinkzufuhr von 15 Milligramm für Gesunde. Allergiker weisen jedoch einen Mehrbedarf von bis zu 30 Milligramm Zink am Tag auf, der sich über Nahrungsergänzungen decken lässt. Zink-Aspartat in magensaftgeschützten Filmtabletten (wie z. B. ZINKOTASE® von biosyn mit 25 mg Zink) gewährleisten eine optimale Verfügbarkeit von Zink für den Stoffwechsel und sind gut verträglich.

Ein einmal ausgebrochener Heuschnupfen lässt sich so zwar nicht vollkommen beseitigen, die Symptome können aber deutlich gebessert werden – für viele Allergiker schon eine große Hilfe.