Gegen schmerzende Schwellungen
Müssen im Rahmen einer Operation Lymphknoten entnommen und Lymphbahnen durchtrennt werden, bekommen viele Patienten ein Problem. Die Flüssigkeit kann nicht mehr oder nicht schnell genug aus dem Gewebe abtransportiert werden. Die Folge sind schmerzende Schwellungen. Wird das Lymphödem nicht behandelt, können sich Infektionen ausbreiten und sich zu chronischen Entzündungen auswachsen.
Daher ist eine systematische Therapie nötig: Dazu gehören die von einem Therapeuten durchgeführte regelmäßige Lymphdrainage sowie das Anlegen von Bandagen. Als zusätzliche medikamentöse Maßnahme hat sich beim Lymphödem bisher allein die Gabe von Selen als nachweisbar positiv erwiesen. Natriumselenit, eine anorganische Selenverbindung, verringert zum einen die Volumen des Ödems, zum anderen schützt es vor Entzündungen in dem betroffenen Areal.
Deshalb ist es sinnvoll, den körpereigenen Selenspiegel durch die Einnahme von Selen anzuheben. Selenpräparate in Form von anorganischem Natriumselenit sind optimal verwertbar. Dies ist der Patienteninformation „Das Lymphödem richtig behandeln“ zu entnehmen, die im Reglin-Verlag, Köln, erschienen ist.
Die Patienteninformation kann kostenlos beim Informationsbüro Selen per Fax unter 06257-507994 oder per E-Mail unter office@postina-pr.de angefordert werden.
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