Fisch, Nüsse & Co. – Reicht das?
Wer sich gesund und ausgewogen ernähren möchte, achtet darauf, viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu sich zu nehmen. Doch während viele Ernährungsbewusste wissen, dass etwa Zitrone oder Paprika viel Vitamin-C enthalten, sieht es beim Spurenelement Selen ganz anders aus. Auch selenhaltige Lebensmittel gehören auf den Speiseplan. Denn Selen stärkt das Immunsystem.
Besonders reich an Selen ist Fisch, vor allem Forelle, Hering und Thunfisch. Weiterhin enthalten tierische Innereien wie Schweine- und Hühnerleber und -niere viel Selen. Selenreiche pflanzliche Nahrungsmittel sind Steinpilze, Weizenkleie, Sesam, Kokos- und Paranüsse.
Empfehlenswert sind Produkte aus biologischer Landwirtschaft. Sie enthalten mehr Selen, weil dort keine schwefelhaltigen Düngemittel verwandt werden. Doch auch, wenn die genannten Lebensmittel viel und häufig auf dem Speiseplan stehen, darf eines nicht außer Acht bleiben: Pflanzen und Tiere nehmen das Spurenelement Selen über den Boden auf. Diese sind hierzulande aber selenarm. Deshalb ist selbst bei ausgewogener Ernährung die ausreichende Selenversorgung oft nicht gewährleistet. Um seine Widerstandskräfte zu stärken, kann gerade während der kühlen Jahreszeit eine Nahrungsergänzung durch Selenpräparate sinnvoll sein.
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